Juni 1889 — ein Fenster zum Himmel
Vincent van Gogh malte die Sternennacht im Juni 1889, während er sich freiwillig in der psychiatrischen Anstalt Saint-Paul-de-Mausole in Saint-Rémy-de-Provence aufhielt. Er war 36 Jahre alt. Bis zu seinem Tod blieben ihm noch vierzehn Monate.
Formen, die uns bewegen
In der Sternennacht berühren uns drei Arten von Dynamik:
- Spiralen — ein wirbelnder Himmel, Galaxien und Nebel, die fast astronomische Strudel formen
- Horizontale Wellen — sanfte Wolkenbänder, die sich mit dem Glanz der Sterne verweben
- Vertikale Linien — eine schlanke, majestätische Zypresse im Vordergrund
Die Zypresse — in der mediterranen Tradition ein Symbol des Todes — beherrscht das Bild. Doch sie wirkt nicht düster. Sie ist wie ein Pfeil, der in den Himmel zeigt, wie eine Brücke zwischen Erde und Kosmos.
Ein Bild, das zu Lebzeiten verkannt wurde
Wie so viele große Kunstwerke fand die Sternennacht zu Lebzeiten des Künstlers keine Anerkennung. Van Gogh verkaufte in seinem gesamten Leben nur ein einziges Gemälde. Über dieses Werk selbst schrieb er mit einer gewissen Zurückhaltung — er empfand es als zu weit von der Wirklichkeit entfernt.
Nach Van Goghs Tod im Jahr 1890 gelangte das Bild zu seinem Bruder Theo. Heute gehört es zur Sammlung des Museum of Modern Art (MoMA) in New York.
Schätzungen zufolge besuchen jedes Jahr mehr als 5 Millionen Menschen die Sternennacht. Sie zählt zu den bekanntesten Gemälden in der Geschichte der Zivilisation.
Warum wir sie für Bobogna gewählt haben
Als ich die Bobogna-Kollektion kreierte, wusste ich sofort: Die Sternennacht muss auf ein Etui. Es steckt etwas in ihr, das den modernen Betrachter auf eine ganz andere Weise berührt als jedes andere Werk.
Unser Sternennacht-Etui ist aus hochwertigem Baumwollpanama gefertigt, im Thermosublimationsverfahren, das die volle Farbpracht und alle Details des Originals bewahrt. Jedes Etui bietet Platz für 36 Fächer — für Buntstifte, Pinsel, Füllfederhalter und alles, was du zum Erschaffen brauchst.